{"id":5389,"date":"2021-02-21T15:03:00","date_gmt":"2021-02-21T14:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/zellerseyfert.com\/?p=5389"},"modified":"2021-11-23T15:46:45","modified_gmt":"2021-11-23T14:46:45","slug":"gesetzentwurf-der-bundesregierung-entwurf-eines-gesetzes-zur-anpassung-des-urheberrechts-an-die-erfordernisse-des-digitalen-binnenmarktes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zellerseyfert.com\/de\/gesetzentwurf-der-bundesregierung-entwurf-eines-gesetzes-zur-anpassung-des-urheberrechts-an-die-erfordernisse-des-digitalen-binnenmarktes\/","title":{"rendered":"Gesetzentwurf der Bundesregierung: Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung des Urheberrechts an die Erfordernisse des digitalen Binnenmarktes"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Gesetzentwurf der Bundesregierung: Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung des Urheberrechts an die Erfordernisse des digitalen Binnenmarktes. Nachfolgend zitiert ist Artikel 3 dieses Entwurfs, der den Entwurf der Bundesregierung zum&nbsp;Urheberrechts-Diensteanbieter-Gesetz \u2013 UrhDaG enth\u00e4lt.&nbsp;Stand: 03. Februar 2021.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quelle:&nbsp;https:\/\/www.bmjv.de\/SharedDocs\/Gesetzgebungsverfahren\/DE\/Gesetz_Anpassung-Urheberrecht-dig-Binnenmarkt.html (Stand: 03. Februar 2021)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Gesetz \u00fcber die urheberrechtliche Verantwortlichkeit von Diensteanbietern f\u00fcr das Teilen von Online-Inhalten (Urheberrechts-Diensteanbieter-Gesetz \u2013 UrhDaG)<\/p>\n\n\n\n<p>Inhalts\u00fcbersicht<\/p>\n\n\n\n<p>T e i l&nbsp; 1<br>A l l g e m e i n e&nbsp; V o r s c h r i f t e n<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a7 1 \u00d6ffentliche Wiedergabe; Verantwortlichkeit des Diensteanbieters<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a7 2 Diensteanbieter<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a7 3 Nicht erfasste Dienste<\/p>\n\n\n\n<p>T e i l&nbsp; 2<br>E r l a u b t e&nbsp; N u t z u n g e n<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a7 4 Pflicht zum Erwerb vertraglicher Nutzungsrechte; Direktverg\u00fctungsanspruch des Urhebers<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a7 5 Gesetzlich erlaubte Nutzungen; Verg\u00fctung des Urhebers<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a7 6 Erstreckung von Erlaubnissen<\/p>\n\n\n\n<p>T e i l&nbsp; 3<br>U n e r l a u b t e&nbsp; N u t z u n g e n<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a7 7 Qualifizierte Blockierung<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a7 8 Einfache Blockierung<br><br>T e i l&nbsp; 4<br>M u t m a \u00df l i c h&nbsp; e r l a u b t e&nbsp; N u t z u n g e n<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a7 9 \u00d6ffentliche Wiedergabe mutma\u00dflich erlaubter Nutzungen<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a7 10 Geringf\u00fcgige Nutzungen<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a7 11 Kennzeichnung als erlaubte Nutzung<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a7 12 Verg\u00fctung durch Diensteanbieter; Verantwortlichkeit<\/p>\n\n\n\n<p>T e i l&nbsp; 5<br>R e c h t s b e h e l f e<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a7 13 Rechtsbehelfe; Zugang zu den Gerichten<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a7 14 Internes Beschwerdeverfahren<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a7 15 Externe Beschwerdestelle<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a7 16 Au\u00dfergerichtliche Streitbeilegung durch private Schlichtungsstellen<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a7 17 Au\u00dfergerichtliche Streitbeilegung durch die beh\u00f6rdliche Schlichtungsstelle<\/p>\n\n\n\n<p>T e i l&nbsp; 6<br>S c h l u s s b e s t i m m u n g e n<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a7 18 Ma\u00dfnahmen gegen Missbrauch<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a7 19 Auskunftsrechte<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a7 20 Inl\u00e4ndischer Zustellungsbevollm\u00e4chtigter<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a7 21 Anwendung auf verwandte Schutzrechte<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a7 22 Zwingendes Recht<\/p>\n\n\n\n<p>T e i l&nbsp; 1<br>A l l g e m e i n e&nbsp; V o r s c h r i f t e n<\/p>\n\n\n\n<p><br>\u00a7 1<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00d6ffentliche Wiedergabe; Verantwortlichkeit des Diensteanbieters<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(1) Ein Diensteanbieter (\u00a7 2) gibt Werke \u00f6ffentlich wieder, wenn er der \u00d6ffentlichkeit Zugang zu urheberrechtlich gesch\u00fctzten Werken verschafft, die von Nutzern des Dienstes hochgeladen worden sind.<\/p>\n\n\n\n<p>(2) Erf\u00fcllt der Diensteanbieter seine Pflichten nach \u00a7 4 und den \u00a7\u00a7 7 bis 11 nach Ma\u00dfgabe hoher branchen\u00fcblicher Standards unter Beachtung des Grundsatzes der Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit, so ist er f\u00fcr die \u00f6ffentliche Wiedergabe urheberrechtlich nicht verantwortlich. Hierbei sind insbesondere zu ber\u00fccksichtigen<\/p>\n\n\n\n<p>1. die Art, das Publikum und der Umfang des Dienstes,<br><br>2. die Art der von den Nutzern des Dienstes hochgeladenen Werke,<\/p>\n\n\n\n<p>3. die Verf\u00fcgbarkeit geeigneter Mittel zur Erf\u00fcllung der Pflichten sowie<\/p>\n\n\n\n<p>4. die Kosten, die dem Diensteanbieter f\u00fcr Mittel nach Nummer 3 entstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>(3) Auf \u00a7 10 Satz 1 des Telemediengesetzes kann sich der Diensteanbieter nicht berufen.<\/p>\n\n\n\n<p>(4) Ein Diensteanbieter, dessen Hauptzweck es ist, sich an Urheberrechtsverletzungen zu beteiligen oder sie zu erleichtern, kann sich auf Absatz 2 nicht berufen.<\/p>\n\n\n\n<p><br>\u00a7 2<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Diensteanbieter<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(1) Diensteanbieter im Sinne dieses Gesetzes sind Anbieter von Diensten im Sinne des Artikels 1 Absatz 1 Buchstabe b der Richtlinie (EU) 2015\/1535 des Europ\u00e4ischen Parlaments und des Rates vom 9. September 2015 \u00fcber ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der technischen Vorschriften und der Vorschriften f\u00fcr die Dienste der Informationsgesellschaft (ABl. L 241 vom 17.9.2015, S. 1), die<\/p>\n\n\n\n<p>1. es als Hauptzweck ausschlie\u00dflich oder zumindest auch verfolgen, eine gro\u00dfe Menge an von Dritten hochgeladenen urheberrechtlich gesch\u00fctzten Inhalten zu speichern und \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich zu machen,<\/p>\n\n\n\n<p>2. die Inhalte im Sinne der Nummer 1 organisieren,<\/p>\n\n\n\n<p>3. die Inhalte im Sinne der Nummer 1 zum Zweck der Gewinnerzielung bewerben und<\/p>\n\n\n\n<p>4. mit Online-Inhaltediensten um dieselben Zielgruppen konkurrieren.<\/p>\n\n\n\n<p>(2) Startup-Diensteanbieter sind Diensteanbieter mit einem j\u00e4hrlichen Umsatz innerhalb der Europ\u00e4ischen Union von bis zu 10 Millionen Euro, deren Dienste der \u00d6ffentlichkeit in der Europ\u00e4ischen Union seit weniger als drei Jahren zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>(3) Kleine Diensteanbieter sind Diensteanbieter mit einem j\u00e4hrlichen Umsatz innerhalb der Europ\u00e4ischen Union von bis zu 1 Million Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>(4) F\u00fcr die Berechnung des Umsatzes von Startup-Diensteanbietern und kleinen Diensteanbietern ist die Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Defi- nition der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen anzuwenden (ABl. L 124 vom 20.5.2003, S. 36). Ma\u00dfgeblich ist jeweils der Umsatz des vorangegangenen Kalenderjahres.<\/p>\n\n\n\n<p><br>\u00a7 3<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nicht erfasste Dienste<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Gesetz gilt insbesondere nicht f\u00fcr<\/p>\n\n\n\n<p>1. nicht gewinnorientierte Online-Enzyklop\u00e4dien,<\/p>\n\n\n\n<p>2. nicht gewinnorientierte bildungsbezogene oder wissenschaftliche Repositorien,<br><br>3. Entwicklungs- und Weitergabe-Plattformen f\u00fcr quelloffene Software,<\/p>\n\n\n\n<p>4. Anbieter elektronischer Kommunikationsdienste im Sinne des Artikels 2 Nummer 4 der Richtlinie (EU) 2018\/1972 des Europ\u00e4ischen Parlaments und des Rates vom 11. Dezember 2018 \u00fcber den europ\u00e4ischen Kodex f\u00fcr die elektronische Kommunikation (ABl. L 321 vom 17.12.2018, S. 36; L 334 vom 27.12.2019, S. 164),<\/p>\n\n\n\n<p>5. Online-Marktpl\u00e4tze,<\/p>\n\n\n\n<p>6. Cloud-Dienste, die zwischen Unternehmen erbracht werden, und<\/p>\n\n\n\n<p>7. Cloud-Dienste, die ihren Nutzern das Hochladen von Inhalten f\u00fcr den Eigengebrauch erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p><br>T e i l&nbsp; 2<br>E r l a u b t e&nbsp; N u t z u n g e n<\/p>\n\n\n\n<p><br>\u00a7 4<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pflicht zum Erwerb vertraglicher Nutzungsrechte; Direktverg\u00fctungsanspruch des Urhebers<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(1) Ein Diensteanbieter ist verpflichtet, bestm\u00f6gliche Anstrengungen zu unternehmen, um die vertraglichen Nutzungsrechte f\u00fcr die \u00f6ffentliche Wiedergabe urheberrechtlich gesch\u00fctzter Werke zu erwerben. Der Diensteanbieter erf\u00fcllt diese Pflicht, sofern er Nutzungsrechte erwirbt, die<\/p>\n\n\n\n<p>1. ihm angeboten werden,<\/p>\n\n\n\n<p>2. \u00fcber repr\u00e4sentative Rechtsinhaber verf\u00fcgbar sind, die der Diensteanbieter kennt, oder<\/p>\n\n\n\n<p>3. \u00fcber im Inland ans\u00e4ssige Verwertungsgesellschaften oder abh\u00e4ngige Verwertungseinrichtungen erworben werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>(2) Nutzungsrechte nach Absatz 1 Satz 2 m\u00fcssen<\/p>\n\n\n\n<p>1. f\u00fcr Inhalte gelten, die der Diensteanbieter ihrer Art nach offensichtlich in mehr als geringf\u00fcgigen Mengen \u00f6ffentlich wiedergibt,<\/p>\n\n\n\n<p>2. in Bezug auf Werke und Rechtsinhaber ein erhebliches Repertoire umfassen,<\/p>\n\n\n\n<p>3. den r\u00e4umlichen Geltungsbereich dieses Gesetzes abdecken und<\/p>\n\n\n\n<p>4. die Nutzung zu angemessenen Bedingungen erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p>(3) Hat der Urheber das Recht der \u00f6ffentlichen Wiedergabe eines Werkes einem Dritten einger\u00e4umt, so hat der Diensteanbieter f\u00fcr vertragliche Nutzungen gleichwohl dem Ur- heber eine angemessene Verg\u00fctung f\u00fcr die \u00f6ffentliche Wiedergabe des Werkes zu zahlen.<br>\u00a7 20b Absatz 2 Satz 2 bis 4 des Urheberrechtsgesetzes ist entsprechend anzuwenden.<br><br>\u00a7 5<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gesetzlich erlaubte Nutzungen; Verg\u00fctung des Urhebers<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(1) Zul\u00e4ssig ist die \u00f6ffentliche Wiedergabe von urheberrechtlich gesch\u00fctzten Werken und Teilen von Werken durch den Nutzer eines Diensteanbieters zu folgenden Zwecken:<\/p>\n\n\n\n<p>1. f\u00fcr Zitate nach \u00a7 51 des Urheberrechtsgesetzes,<\/p>\n\n\n\n<p>2. f\u00fcr Karikaturen, Parodien und Pastiches nach \u00a7 51a des Urheberrechtsgesetzes und<\/p>\n\n\n\n<p>3. f\u00fcr von den Nummern 1 und 2 nicht erfasste gesetzlich erlaubte F\u00e4lle der \u00f6ffentlichen Wiedergabe nach Teil 1 Abschnitt 6 des Urheberrechtsgesetzes.<\/p>\n\n\n\n<p>(2) F\u00fcr die \u00f6ffentliche Wiedergabe nach Absatz 1 hat der Diensteanbieter dem Urheber eine angemessene Verg\u00fctung zu zahlen. Der Anspruch kann nur durch eine Verwertungsgesellschaft geltend gemacht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>(3) Der Diensteanbieter hat den Nutzer auf die gesetzlichen Erlaubnisse nach Absatz 1 in seinen Allgemeinen Gesch\u00e4ftsbedingungen hinzuweisen.<\/p>\n\n\n\n<p><br>\u00a7 6<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erstreckung von Erlaubnissen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(1) Ist dem Diensteanbieter die \u00f6ffentliche Wiedergabe eines Werkes erlaubt, so wirkt diese Erlaubnis auch zugunsten des Nutzers, sofern dieser nicht kommerziell handelt oder keine erheblichen Einnahmen erzielt.<\/p>\n\n\n\n<p>(2) Verf\u00fcgt der Nutzer \u00fcber eine Erlaubnis, ein Werk \u00fcber einen Diensteanbieter \u00f6ffentlich wiederzugeben, so wirkt diese Erlaubnis auch zugunsten des Diensteanbieters.<\/p>\n\n\n\n<p><br>T e i l&nbsp; 3<br>U n e r l a u b t e&nbsp; N u t z u n g e n<\/p>\n\n\n\n<p><br>\u00a7 7<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Qualifizierte Blockierung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(1) Der Diensteanbieter ist nach Ma\u00dfgabe von \u00a7 1 Absatz 2 verpflichtet, durch Sperrung oder Entfernung (Blockierung) bestm\u00f6glich sicherzustellen, dass ein Werk nicht \u00f6ffentlich wiedergegeben wird und hierf\u00fcr auch k\u00fcnftig nicht verf\u00fcgbar ist, sobald der Rechtsinhaber dies verlangt und die hierf\u00fcr erforderlichen Informationen zur Verf\u00fcgung stellt.<\/p>\n\n\n\n<p>(2) Ma\u00dfnahmen nach Absatz 1 d\u00fcrfen nicht dazu f\u00fchren, dass von Nutzern hochgeladene Inhalte, deren Nutzung gesetzlich erlaubt ist oder bei denen kein Versto\u00df gegen das Urheberrecht vorliegt, nicht verf\u00fcgbar sind. Beim Einsatz automatisierter Verfahren sind die \u00a7\u00a7 9 bis 11 anzuwenden.<\/p>\n\n\n\n<p>(3) Der Diensteanbieter informiert den Nutzer sofort \u00fcber die Blockierung des von ihm hochgeladenen Inhalts und weist ihn auf das Recht hin, nach \u00a7 14 Beschwerde einzulegen.<br><br>(4) Startup-Diensteanbieter (\u00a7 2 Absatz 2) sind nicht nach Absatz 1 verpflichtet, solange die durchschnittliche monatliche Anzahl unterschiedlicher Besucher der Internetseiten des Dienstes 5 Millionen nicht \u00fcbersteigt.<\/p>\n\n\n\n<p>(5) Es wird widerleglich vermutet, dass kleine Diensteanbieter (\u00a7 2 Absatz 3) im Hinblick auf den Grundsatz der Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit nicht nach Absatz 1 verpflichtet sind.<\/p>\n\n\n\n<p><br>\u00a7 8<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einfache Blockierung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(1) Der Diensteanbieter ist nach Ma\u00dfgabe von \u00a7 1 Absatz 2 verpflichtet, die \u00f6ffentliche Wiedergabe eines Werkes durch Blockierung zu beenden, sobald der Rechtsinhaber dies verlangt und einen hinreichend begr\u00fcndeten Hinweis auf die unerlaubte \u00f6ffentliche Wiedergabe des Werkes gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>(2) \u00a7 7 Absatz 2 Satz 1 und Absatz 3 ist entsprechend anzuwenden.<\/p>\n\n\n\n<p>(3) Zur Blockierung k\u00fcnftiger unerlaubter Nutzungen des Werkes ist der Diensteanbieter nach Ma\u00dfgabe von \u00a7 7 erst verpflichtet, nachdem der Rechtsinhaber die hierf\u00fcr erforderlichen Informationen zur Verf\u00fcgung stellt.<\/p>\n\n\n\n<p><br>T e i l&nbsp; 4<br>M u t m a \u00df l i c h&nbsp; e r l a u b t e&nbsp; N u t z u n g e n<\/p>\n\n\n\n<p><br>\u00a7 9<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00d6ffentliche Wiedergabe mutma\u00dflich erlaubter Nutzungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(1) Um unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige Blockierungen beim Einsatz automatisierter Verfahren zu vermeiden, sind mutma\u00dflich erlaubte Nutzungen bis zum Abschluss eines Beschwerdeverfahrens (\u00a7 14) \u00f6ffentlich wiederzugeben.<\/p>\n\n\n\n<p>(2) F\u00fcr nutzergenerierte Inhalte, die<\/p>\n\n\n\n<p>1. weniger als die H\u00e4lfte eines Werkes eines Dritten oder mehrerer Werke Dritter enthalten,<\/p>\n\n\n\n<p>2. die Werkteile nach Nummer 1 mit anderem Inhalt kombinieren und<\/p>\n\n\n\n<p>3. Werke Dritter nur geringf\u00fcgig nutzen (\u00a7 10) oder als gesetzlich erlaubt gekennzeichnet sind (\u00a7 11),<\/p>\n\n\n\n<p>wird widerleglich vermutet, dass ihre Nutzung nach \u00a7 5 gesetzlich erlaubt ist (mutma\u00dflich erlaubte Nutzungen). Abbildungen d\u00fcrfen nach Ma\u00dfgabe von \u00a7\u00a7 10 und 11 vollst\u00e4ndig verwendet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>(3) Der Diensteanbieter informiert den Rechtsinhaber sofort \u00fcber die \u00f6ffentliche Wiedergabe und weist ihn auf das Recht hin, nach \u00a7 14 Beschwerde einzulegen, um die Vermutung nach Absatz 2 \u00fcberpr\u00fcfen zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p><br>\u00a7 10<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geringf\u00fcgige Nutzungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die folgenden Nutzungen von Werken Dritter gelten als geringf\u00fcgig im Sinne des \u00a7 9 Absatz 2 Satz 1 Nummer 3, sofern sie nicht zu kommerziellen Zwecken oder nur zur Erzielung unerheblicher Einnahmen dienen:<\/p>\n\n\n\n<p>1. Nutzungen bis zu 15 Sekunden je eines Filmwerkes oder Laufbildes,<\/p>\n\n\n\n<p>2. Nutzungen bis zu 15 Sekunden je einer Tonspur,<\/p>\n\n\n\n<p>3. Nutzungen bis zu 160 Zeichen je eines Textes und<\/p>\n\n\n\n<p>4. Nutzungen bis zu 125 Kilobyte je eines Lichtbildwerkes, Lichtbildes oder einer Grafik.<\/p>\n\n\n\n<p><br>\u00a7 11<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kennzeichnung als erlaubte Nutzung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(1) Soll ein nutzergenerierter Inhalt beim Hochladen automatisiert blockiert werden und handelt es sich nicht um eine geringf\u00fcgige Nutzung nach \u00a7 10, so ist der Diensteanbieter verpflichtet,<\/p>\n\n\n\n<p>1. den Nutzer \u00fcber das Blockierverlangen des Rechtsinhabers zu informieren,<\/p>\n\n\n\n<p>2. den Nutzer zugleich mit der Information nach Nummer 1 auf die Erforderlichkeit einer gesetzlichen Erlaubnis nach \u00a7 5 f\u00fcr eine \u00f6ffentliche Wiedergabe hinzuweisen und<\/p>\n\n\n\n<p>3. es dem Nutzer zu erm\u00f6glichen, die Nutzung als nach \u00a7 5 gesetzlich erlaubt zu kennzeichnen.<\/p>\n\n\n\n<p>(2) Soll ein nutzergenerierter Inhalt erst nach dem Hochladen automatisiert blockiert werden, so findet Absatz 1 mit der Ma\u00dfgabe Anwendung, dass der Inhalt auch ohne Vorliegen einer Kennzeichnung nach Absatz 1 Nummer 3 f\u00fcr 48 Stunden als mutma\u00dflich erlaubt gilt.<\/p>\n\n\n\n<p><br>\u00a7 12<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Verg\u00fctung durch Diensteanbieter; Verantwortlichkeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(1) F\u00fcr die \u00f6ffentliche Wiedergabe mutma\u00dflich erlaubter Nutzungen nach den \u00a7\u00a7 9 bis 11 hat der Diensteanbieter dem Urheber eine angemessene Verg\u00fctung zu zahlen. Der Anspruch kann nur durch eine Verwertungsgesellschaft geltend gemacht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>(2) F\u00fcr die \u00f6ffentliche Wiedergabe mutma\u00dflich erlaubter Nutzungen nach den \u00a7\u00a7 9 bis 11 ist der Diensteanbieter bis zum Abschluss eines Beschwerdeverfahrens, l\u00e4ngstens aber bis zum Ablauf der Frist zur Entscheidung \u00fcber die Beschwerde (\u00a7 14 Absatz 3 Nummer 3) urheberrechtlich nicht verantwortlich.<\/p>\n\n\n\n<p>(3) Im Falle einer geringf\u00fcgigen Nutzung (\u00a7 10) ist der Nutzer f\u00fcr die \u00f6ffentliche Wiedergabe mutma\u00dflich erlaubter Nutzungen bis zum Abschluss eines Beschwerdeverfahrens nach \u00a7 14 urheberrechtlich nicht verantwortlich.<br><br>T e i l&nbsp; 5<br>R e c h t s b e h e l f e<\/p>\n\n\n\n<p><br>\u00a7 13<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rechtsbehelfe; Zugang zu den Gerichten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(1) F\u00fcr Nutzer und Rechtsinhaber ist die Teilnahme an Beschwerdeverfahren nach den \u00a7\u00a7 14 und 15 freiwillig.<\/p>\n\n\n\n<p>(2) F\u00fcr Nutzer, Rechtsinhaber und Diensteanbieter ist die Teilnahme an au\u00dfergerichtlichen Streitbeilegungen nach den \u00a7\u00a7 16 und 17 freiwillig.<\/p>\n\n\n\n<p>(3) Der Schutz des Urhebers vor Entstellung seines Werkes nach \u00a7 14 des Urheberrechtsgesetzes bleibt unber\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>(4) Das Recht, die Gerichte anzurufen, bleibt unber\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p><br>\u00a7 14<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Internes Beschwerdeverfahren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(1) Der Diensteanbieter muss den Nutzern und den Rechtsinhabern ein wirksames, kostenfreies und z\u00fcgiges Beschwerdeverfahren \u00fcber die Blockierung und \u00fcber die \u00f6ffentliche Wiedergabe von gesch\u00fctzten Werken zur Verf\u00fcgung stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>(2) Beschwerden sind zu begr\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p>(3) Der Diensteanbieter ist verpflichtet, unverz\u00fcglich<\/p>\n\n\n\n<p>1. die Beschwerde allen Beteiligten mitzuteilen,<\/p>\n\n\n\n<p>2. allen Beteiligten Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben und<\/p>\n\n\n\n<p>3. \u00fcber die Beschwerde zu entscheiden; sp\u00e4testens innerhalb einer Woche nach deren Einlegung.<\/p>\n\n\n\n<p>(4) Erkl\u00e4rt ein vertrauensw\u00fcrdiger Rechtsinhaber nach Pr\u00fcfung durch eine nat\u00fcrliche Person, dass die Vermutung nach \u00a7 9 Absatz 2 zu widerlegen ist und die fortdauernde \u00f6ffentliche Wiedergabe die wirtschaftliche Verwertung des Werkes erheblich beeintr\u00e4chtigt, so ist der Diensteanbieter in Abweichung von \u00a7 9 Absatz 1 zur sofortigen Blockierung bis zum Abschluss des Beschwerdeverfahrens verpflichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>(5) Entscheidungen \u00fcber Beschwerden m\u00fcssen von nat\u00fcrlichen Personen getroffen werden, die unparteiisch sind.<\/p>\n\n\n\n<p><br>\u00a7 15<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Externe Beschwerdestelle<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(1) Der Diensteanbieter kann sich zur Erf\u00fcllung seiner Pflichten nach \u00a7 14 einer anerkannten externen Beschwerdestelle bedienen.<\/p>\n\n\n\n<p>(2) Die Entscheidung \u00fcber die Anerkennung einer externen Beschwerdestelle trifft das Bundesamt f\u00fcr Justiz im Einvernehmen mit dem Deutschen Patent- und Markenamt. F\u00fcr die Voraussetzungen sowie f\u00fcr das Verfahren der Anerkennung gelten im \u00dcbrigen die Vorschriften des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes \u00fcber die Anerkennung einer Einrichtung der Regulierten Selbstregulierung entsprechend.<\/p>\n\n\n\n<p><br>\u00a7 16<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Au\u00dfergerichtliche Streitbeilegung durch private Schlichtungsstellen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(1) Zur au\u00dfergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten \u00fcber die Blockierung und \u00f6f- fentliche Wiedergabe eines gesch\u00fctzten Werkes durch einen Diensteanbieter sowie \u00fcber Auskunftsrechte (\u00a7 19) k\u00f6nnen Rechtsinhaber und Nutzer eine privatrechtlich organisierte Schlichtungsstelle anrufen.<\/p>\n\n\n\n<p>(2) Die Vorschriften des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes \u00fcber privatrechtlich organisierte Schlichtungsstellen sind mit der Ma\u00dfgabe anzuwenden, dass das Bundesamt f\u00fcr Justiz als zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde die Entscheidung \u00fcber die Anerkennung einer privatrechtlich organisierten Schlichtungsstelle im Einvernehmen mit dem Deutschen Patent- und Markenamt trifft.<\/p>\n\n\n\n<p><br>\u00a7 17<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Au\u00dfergerichtliche Streitbeilegung durch die beh\u00f6rdliche Schlichtungsstelle<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(1) Das Bundesamt f\u00fcr Justiz richtet im Einvernehmen mit dem Deutschen Patent- und Markenamt eine beh\u00f6rdliche Schlichtungsstelle ein.<\/p>\n\n\n\n<p>(2) Die beh\u00f6rdliche Schlichtungsstelle ist nur zust\u00e4ndig, wenn eine privatrechtlich organisierte Schlichtungsstelle nach \u00a7 16 nicht zur Verf\u00fcgung steht. \u00a7 16 Absatz 1 ist entsprechend anzuwenden.<\/p>\n\n\n\n<p>(3) Die Vorschriften des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes \u00fcber die beh\u00f6rdliche Schlichtungsstelle sind entsprechend anzuwenden.<br><br>T e i l&nbsp; 6<br>S c h l u s s b e s t i m m u n g e n<\/p>\n\n\n\n<p><br>\u00a7 18<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ma\u00dfnahmen gegen Missbrauch<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(1) Verlangt ein vermeintlicher Rechtsinhaber von dem Diensteanbieter wiederholt die Blockierung eines fremden Werkes als eigenes Werk oder eines gemeinfreien Werkes, so hat der Diensteanbieter den vermeintlichen Rechtsinhaber f\u00fcr einen angemessenen Zeitraum von den Verfahren nach den \u00a7\u00a7 7 und 8 auszuschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>(2) Verlangt ein vermeintlicher Rechtsinhaber vors\u00e4tzlich oder fahrl\u00e4ssig von dem Diensteanbieter die Blockierung eines fremden Werkes als eigenes Werk oder eines gemeinfreien Werkes, so ist er dem Diensteanbieter und dem betroffenen Nutzer zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>(3) Verlangt ein Rechtsinhaber wiederholt f\u00e4lschlicherweise die sofortige Blockierung mutma\u00dflich erlaubter Nutzungen w\u00e4hrend des Beschwerdeverfahrens nach \u00a7 14 Absatz 4, so ist er f\u00fcr einen angemessenen Zeitraum von diesem Verfahren auszuschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>(4) Der Diensteanbieter hat nach einem missbr\u00e4uchlichen Blockierverlangen im Hinblick auf gemeinfreie Werke oder solche, deren unentgeltliche Nutzung durch jedermann erlaubt ist, nach Ma\u00dfgabe von \u00a7 1 Absatz 2 bestm\u00f6glich sicherzustellen, dass diese Werke nicht erneut blockiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>(5) Kennzeichnet ein Nutzer eine Nutzung wiederholt f\u00e4lschlicherweise als erlaubt, so hat der Diensteanbieter den Nutzer f\u00fcr einen angemessenen Zeitraum von der M\u00f6glichkeit zur Kennzeichnung erlaubter Nutzungen auszuschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>(6) Blockiert der Diensteanbieter wiederholt f\u00e4lschlicherweise erlaubte Nutzungen, so kann ein Verband, der nach \u00a7 3a des Unterlassungsklagengesetzes anspruchsberechtigt ist, den Diensteanbieter auf Unterlassung in Anspruch nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p><br>\u00a7 19<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auskunftsrechte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>(1) Der Rechtsinhaber kann von dem Diensteanbieter Auskunft \u00fcber die nach \u00a7 4 vertraglich erlaubte Nutzung seines Repertoires verlangen.<\/p>\n\n\n\n<p>(2) Der Rechtsinhaber kann von dem Diensteanbieter angemessene Auskunft \u00fcber die Funktionsweise der Verfahren zur Blockierung unerlaubter Nutzungen seines Repertoires nach den \u00a7\u00a7 7 und 8 verlangen.<\/p>\n\n\n\n<p><br>\u00a7 20<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Inl\u00e4ndischer Zustellungsbevollm\u00e4chtigter<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Verpflichtung des Diensteanbieters zur Bestellung eines inl\u00e4ndischen Zustellungsbevollm\u00e4chtigten f\u00fcr das gerichtliche Verfahren gilt \u00a7 5 Absatz 1 des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes entsprechend.<\/p>\n\n\n\n<p><br>\u00a7 21<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anwendung auf verwandte Schutzrechte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Gesetz ist auch auf verwandte Schutzrechte im Sinne des Urheberrechtsgesetzes und ihre Inhaber anzuwenden.<\/p>\n\n\n\n<p><br>\u00a7 22<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zwingendes Recht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Von den Vorschriften dieses Gesetzes kann durch Vertrag nicht abgewichen werden.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gesetzentwurf der Bundesregierung: Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung des Urheberrechts an die Erfordernisse des digitalen Binnenmarktes. 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Februar 2021) &#8222;Gesetz \u00fcber die urheberrechtliche Verantwortlichkeit von Diensteanbietern f\u00fcr das Teilen von Online-Inhalten (Urheberrechts-Diensteanbieter-Gesetz \u2013 UrhDaG) [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1938,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[54],"tags":[],"class_list":["post-5389","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-urheberrecht"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/zellerseyfert.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5389","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/zellerseyfert.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/zellerseyfert.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zellerseyfert.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zellerseyfert.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5389"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/zellerseyfert.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5389\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5396,"href":"https:\/\/zellerseyfert.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5389\/revisions\/5396"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zellerseyfert.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1938"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/zellerseyfert.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5389"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/zellerseyfert.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5389"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/zellerseyfert.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5389"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}